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	<title>Kommentare zu: &#8222;Dazu bedarf es wohl eines Gutachtens&#8230;&#8220;</title>
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	<description>Dieser weblog handelt vom Bahnangebot auf der Frankenbahn Stuttgart-Heilbronn-Würzburg</description>
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		<title>Von: Matthias Lieb VCD-Baden-Württemberg e.V.</title>
		<link>http://frankenbahn.wordpress.com/2008/10/10/dazu-bedarf-es-wohl-eines-gutachtens/#comment-5</link>
		<dc:creator>Matthias Lieb VCD-Baden-Württemberg e.V.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 15:45:35 +0000</pubDate>
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		<description>Man braucht kein neues Gutachten, um den Bahnverkehr zwischen Lauda und Heilbronn zu verbessern. Sondern es bedarf des politischen Willens, die eingetretenen Kürzungen rückgängig zu machen. 

Die Überlastung des Knotens Würtzburg jetzt als Grund für fehlende Verbindungen innerhalb von Baden-Württemberg heranzuziehen, lenkt nur von den politischen Versäumnissen ab: Baden-Württemberg hat 2001 einen extrem teuren und bis 2016 laufenden Vertrag mit DB Regio geschlossen. Hierdurch zahlt der Steuerzahler in Baden-Württemberg überduchschnittlich viel pro Zugkilometer, so dass bei der letzten Mittelkürzung durch den Bund das Geld nicht mehr für den bestehenden Fahrplan gereicht hat. Intelligenter geht Bayern, aber auch die anderen Bundesländer vor:  Die Verträge laufen nur wenige Jahre und werden an den günstigsten Anbieter vergeben. So kann dort trotz Mittelkürzung durch den Bund der Fahrplan ausgeweitet werden und können neue Fahrzeuge eingesetzt werden.

In Baden-Württemberg wird jedoch weiterhin auf Ausschreibungen verzichtet, so dass DB Regio mit altem Wagenmaterial Monopolgewinne zu Lasten des Steuerzahlers und Fahrgastes in Baden-Württemberg einfahren kann. Hintergrund ist auch hier wieder das Mammutprojekt Stuttgart 21: Die Planungen wären von der DB wegen Unwirtschaftlichkeit schon 2001 gestoppt worden, wenn nicht das Land diesen langlaufenden Verkehrsvertrag unterschrieben hätte...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man braucht kein neues Gutachten, um den Bahnverkehr zwischen Lauda und Heilbronn zu verbessern. Sondern es bedarf des politischen Willens, die eingetretenen Kürzungen rückgängig zu machen. </p>
<p>Die Überlastung des Knotens Würtzburg jetzt als Grund für fehlende Verbindungen innerhalb von Baden-Württemberg heranzuziehen, lenkt nur von den politischen Versäumnissen ab: Baden-Württemberg hat 2001 einen extrem teuren und bis 2016 laufenden Vertrag mit DB Regio geschlossen. Hierdurch zahlt der Steuerzahler in Baden-Württemberg überduchschnittlich viel pro Zugkilometer, so dass bei der letzten Mittelkürzung durch den Bund das Geld nicht mehr für den bestehenden Fahrplan gereicht hat. Intelligenter geht Bayern, aber auch die anderen Bundesländer vor:  Die Verträge laufen nur wenige Jahre und werden an den günstigsten Anbieter vergeben. So kann dort trotz Mittelkürzung durch den Bund der Fahrplan ausgeweitet werden und können neue Fahrzeuge eingesetzt werden.</p>
<p>In Baden-Württemberg wird jedoch weiterhin auf Ausschreibungen verzichtet, so dass DB Regio mit altem Wagenmaterial Monopolgewinne zu Lasten des Steuerzahlers und Fahrgastes in Baden-Württemberg einfahren kann. Hintergrund ist auch hier wieder das Mammutprojekt Stuttgart 21: Die Planungen wären von der DB wegen Unwirtschaftlichkeit schon 2001 gestoppt worden, wenn nicht das Land diesen langlaufenden Verkehrsvertrag unterschrieben hätte&#8230;</p>
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