Protest

Bürgerbeteiligung für besseren Bahnverkehr

Wenn auch Sie mit dem Verkehrsangebot auf der Frankenbahn Stuttgart-Heilbronn-Würzburg unzufrieden sind, dann äußern Sie Ihren Protest beim für die Bestellung des Nahverkehrs verantwortlichen Innenministerium von Baden-Württemberg unter der Leitung von Innenminister Heribert Rech (CDU).

Aktuell arbeitet das Land Baden-Württemberg an der Fortschreibung des Generalverkehrsplanes und hat die Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich zur Mitarbeit aufgerufen. Das Land legt im Generalverkehrsplan die Grundlagen und Ziele seiner Verkehrspolitik fest. Ideen, Wünsche und Vorschläge können über die Homepage des Innenministeriums Baden-Württemberg abgegeben werden, und zwar hier.

Sie können auch hier im Weblog direkt Kommentare schreiben oder uns eine Email schicken.

Hier eine Auswahl von bisherigen Eingaben beim Innenministerium zum Thema Frankenbahn:

Frankenbahn Lauda (Würzburg)-Heilbronn: hiermit möchte ich einmal sagen dass die Bahnverbindung dort eine einzige katastrophe ist, es ist besonders samstags ein unding, wie wenige verbindungen hier auftreten, und dass die fahrzeiten oft sehr schlecht sind. ich möchte mit meinem beitrag zu diskussion stellen, dass hier eine bessere anbindung, besonders bei regionalbahnen (!!!) bestehen MUSS!!!
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Ich fahre regelmäßig von Würzburg nach Stuttgart (und zurück). Ich bin ein großer Bahnfan, aber diese Strecke macht es mir schwer: Ich empfinde die fast durchgehende 2 Stunden Taktung der Verbindung als nicht ausreichend
Die Fahrzeit die in keinster Form mit dem Auto konkurrieren kann, ist aus meiner Sicht viel zu lang
Die Züge sind laut, dreckig und riechen fürchterlich
Bei Fahrten mit meinem Sohn im Kinderwagen kann ich den Kinderwagen nur mit Akrobatik und mit Hilfe anderer Fahrgäste durch die Zugtüren bringen, da diese zu schmal für meinen „normalen“ Kinderwagen sind.
Da es viele Verbindungen gibt, die super sind und das Bahnfahren zu einem Vergnügen machen, hoffe ich, dass an dieser Strecke etwas verbessert werden kann. Ich schließe mich daher den Aussagen der Initiative 780 Frankenbahn an.
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Ich vermisse das Engagement der Landesregierung, SPNV-Leistungen (Schienenpersonennahverkehr) auch mal vorzeitig neu auszuschreiben, wenn der aktuelle Betreiber nicht die Bereitschaft aufbringt, eine bessere Versorgung aufzustellen. Auch die Tatsache, dass die Bundesregierung die Regionalisierungsmittel gekürzt hat dürfte ein wirtschaftlich gut aufgestelltes und bahntechnisch (noch) gut vernetztes Land wie Baden-Württemberg nicht davon abhalten, eigene Mittel im erforderlichen Umfang bereitzustellen. Ganz abgesehen von der Schieflage der Investitionen im Verhältnis Schiene zur Straße.

Vielleicht erklären Sie sich hierzu – sehr geehrte Damen und Herren Mitarbeiter des IM – auf diesem Portal oder anderswo auf ihrer Homepage. Die interessierten Bürger wollen mit diesem Portal nicht nur ein Ventil nutzen, sondern sich auch aktiv am Prozess der Mobilitätsentwicklung mit ihren Anregungen beteiligen.
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Ich fahre seit ca. 2 Jahren die Strecke 780 Würzburg-Stuttgart und habe in dieser Zeit einige Verbindungsstreichungen aber trotzdem Tariferhöhungen erfahren. Zudem ist das verwendete Zugmaterial jenseits von Gut und Böse. Mit antiquarischen Zügen, die man in ganz Deutschland nicht mehr findet außer im Museum und auf dieser Strecke. (…) Doch die größte Pleite ist die Eingleisigkeit zwischen Möckmühl und Züttlingen. Die nach dem Krieg provisorisch errichtete Brücke und der eingleisige Abschnitt ist heute noch im normalen Betrieb! Lieber stellt man in Berlin und Stuttgart ein Prestigeobjekt für etliche Millionen hin, als für den reibungslosen Ablauf der Regionalstrecke zu sorgen. PRIMA!
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Ich fahre täglich mit der Frankenbahn zwischen Stuttgart, Lauda und Würzburg, und zwar ab Wittighausen. Dort hält nur die Regionalbahn, der RE fährt durch. Wenn ich aber in den Süden fahren will, habe ich in Lauda einen Aufenthalt von ca. 50 Min., eben so lange, bis der RE aus Würzburg kommt. Obwohl z.B. Heilbronn verhältnismäßig nah ist und an meiner Bahnstrecke WÜ-S liegt, gibt es keine Möglichkeit, in einer angemessenen Zeit dort hinzugelangen. Aus dem Grund mußte mein Mann ein Jobangebot dort ausschlagen.
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Mit der Kürzung finanzieller Mittel für den Nahverkehr im ländlichen Raum, mussten weitere Zugverbindungen insbesondere auf der Strecke Osterburken nach Lauda aufgelöst werden. Dies macht Zug fahren so unattraktiv, dass ich wieder auf das Auto umgestiegen bin. Es ist nicht zumutbar, dass man in der Hauptverkehrszeit von Lauda nach Eubigheim nahezu eine Stunde benötigt. Es ist für mich nicht akzeptabel, dass morgens ein Eilzug von Stuttgart nach Würzburg in Eubigheim hält und dann, am Nachmittag die Züge alle durchfahren. Ich würde gerne wieder Zug fahren, wenn zwischen 17 und 18 Uhr in Eubigheim wieder ein Zug anhalten würde. Ich arbeite in Würzburg und für mich wäre auch ein Halt in Boxberg akzeptabel.
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