Wir

Mit der Frankenbahn und dem Verkehrsangebot auf der Bahnstrecke Stuttgart-Heilbronn-Osterburken-Lauda-Würzburg beschäftigt sich dieser Weblog. Engagierte Bürgerinnen und Bürger fordern seit rund 10 Jahren deutliche Verbesserungen im Verkehrsangebot auf dieser wichtigen Bahnverbindung (Kursbuchstrecke 780), nachdem im Jahre 2007 von der damaligen Landesregierung Baden-Württemberg zahlreiche Verbindungen gestrichen wurden. Bis Oktober 2016 wurden alle Züge in der gesamten Region zwischen Würzburg, Heidelberg, Heilbronn, Crailsheim und Stuttgart (außer bei der Stadtbahn Heilbronn) auf Grund eines monopolistischen Verkehrsvertrages zwischen Land und Deutscher Bahn (DB) von DB Regio betrieben. Seit 1. Oktober 2016 gelten Übergangsverträge mit DB Regio, bis Ende 2019 die neuen Betreiber Go-Ahead und Abellio nach gewonnener Ausschreibung an den Start gehen können.

Auf der Frankenbahn verkehren weitgehend im Zweistundentakt RegionalExpress-Züge zwischen Stuttgart, Heilbronn und Würzburg. Zwischen Stuttgart und Heilbronn besteht werktags zudem ein zusätzlicher Halbstundentakt mit RegionalBahnen beziehungsweise dem künftigen MetropolExpress. Die Linie Osterburken-Neckarelz-Heidelberg wird überwiegend im Stundentakt von der S-Bahn Rhein-Neckar mit spurtstarken Elektrotriebwagen vom Typ ET 425 als S-Bahn bedient. Zwischen Bad Friedrichshall und Osterburken verkehren einzelne RegionalBahnen meist mit modernen Doppelstock-Zügen (z.B. IRE Stuttgart-Heilbronn-Osterburken).

Nach massiven Angebotskürzungen hat sich im September 2007 die Initiative 780 Frankenbahn aus BürgerInnen und Organisationen der Region gegründet. Partner der Initiative sind zum Beispiel der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) oder der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD), aber auch zahlreiche Kommunalpolitiker. Bei der Gründungsversammlung der Initiative waren bereits 100 BürgerInnen anwesend. Innerhalb einer Woche wurden 1.652 Unterschriften gesammelt und der verantwortlichen Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) übergeben. Einige Zugstreichungen wurden daraufhin wieder rückgängig gemacht.

Die wichtigsten Forderungen der Arbeitsgemeinschaft Frankenbahn waren:
– mehr Zugverbindungen, um die gröbsten Mängel im Verkehrsangebot für Schüler und Pendler zu beseitigen
– besseres Fahrzeugmaterial
– mittelfristig kürzere Fahrzeiten (die erzielt werden durch den Einsatz von sprintstarken Fahrzeugen und die Beseitigung von Langsamfahrstellen, längerfristig durch die Beseitigung der Eingleisigkeit zwischen Möckmühl und Züttlingen)
– Regionales S-Bahn-Konzept für die Strecke Bad Friedrichshall-Osterburken

Aktive Mitglieder der Initiative sind unter anderem:
Karl Reinhart (VCD, Neudenau)
Kontakt: KRein.hart (at) t-online.de
Hans-Martin Sauter (VCD, Neuenstadt)
Kontakt: ha-ma.sauter (at) t-online.de

sowie zahlreiche engagierte Fahrgäste und Kommunalpolitiker.

Verantwortlich für diese Seite ist:
Michael Schwager, Freier Journalist, Erlenbach bei Heilbronn.
Mitglied im VCD-Vorstand Hall-Heilbronn-Hohenlohe
Kontakt: hhh (at) vcd-bw.de
………………………………………………………………………….
SCRITTI.Kommunikation
Michael Schwager
Bachweg 23
D-74235 Erlenbach
fon: +49-177-2080207
………………………………………………………………………….

4 Gedanken zu „Wir

  1. Züge von BFH nach HN und zurück werden so gekürzt, dass die Leute sich in Hauptverkehrszeiten regelmaessig mit Grippe etc anstecken. Ausserdem ist es unzumutbar vom Platz und dem entsprechend bezahlten Preis.
    Wer kann hier helfen?

    • ja,ein grosses lob an frau renner ,aus meinem nachbarort-schoen das sie ihre eigene erfahrung einbringen
      was mir eigentlich einwenig stoert-die ueberall hat jahrelang die stadtbahnanbindung super klappt-man kann von heilbronn aus superbis nach frankreich fahren,von osterburken-bis mannheim auch-
      aner wer hat an die menschen dazwischen gedacht
      oder wie erreichen die menschen heilbronn oder osterburken
      ich glaube hier haette man doch zuerst die nordtrasse fertig machen muessen und die anbindung ab die zentren-vorllem die verbindung der beiden standorte osterburken-heilbronn-oder sollte da vielleicht immer noch der zwiespalt -zwischen baden und wuerttemberg eine rolle spielen
      jetzt man wieder kein geld fuer die nordtrasse-und die menschen hierzuland-stehn wieder dumm da -ohne laeden-ohne anbindung-

  2. Verantwortlich für die derzeitige Situation beim Regionalverkehr ist das Land Baden-Württemberg, das den Regionalverkehr bestellt und bezahlt und ein Unternehmen (in diesem Falle die Deutsche Bahn) mit dem Betrieb beauftragt. Welche Züge wann wo und in welcher Qualität fahren, ist vertraglich festgelegt. Derzeit ist das Innenministerium mit Minister Heribert Rech für den Bereich Verkehr verantwortlich.

    Die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) ist die zuständige Stelle, an die Sie sich wenden müssen.

    Info: http://www.3-loewen-takt.de

  3. Wir sind „noch“ Nutzer des Öffentlichen Verkehrs. Meine Tochter fährt ab und zu mit der Bahn, wenn der Zug gerade nicht ausfällt, oder sich die Türen öffnen lassen, von Osterburken nach Buchen zur Schule. Aber oft fahren wir Eltern unsere Kinder zur Schule, damit nicht soviel Unterricht ausfällt. Aber das Schöne daran ist, das wir doppelt zahlen. Zum einen das Schülerticket, das immer „pünktlich“ abgebucht wird, und zum anderen das Auto. Und ich bin auch „noch“ Nutzer des Öffentlichen Verkehrs. Ich fahre von Osterburken nach Neckarsulm und evtl. auch zurück.
    1. Morgens fällt der 6:16 Uhr ab Osterburken aus oder hat Verspätung.
    2. Super „Moderne“ Zugfahrzeuge und Waggons werden eingesetzt – dies entspricht bei weitem nicht der 1. und 2. Klasse, sondern eher der Holzklasse.
    3. Die Türen lassen sich schwer oder gar nicht öffnen.
    4. Die Abrollgeräusche hören sich nach stark verschliessenen Radlagern an.
    5. Die Anzahl der Fahrgastplätze ist unzureichend, ab Möckmühl stehen bereits die ersten Mitfahrer im Zug. Eine evtl. Notbremsung des Zuges ist aber kein Problem, da der Zug sehr gut gefüllt ist und die stehenden Mitfahrer nicht umfallen können.
    Fazit, ich hoffe auf die baldige Privatisierung der Bahn, weil der aktuelle Service sehr zu wünschen übrig läßt.
    PS: Ich spiele gerade sehr ernst mit den Gedanken, wieder mit dem PKW zur Arbeit zu fahren.

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